Freizeit? - Was ist das?

Die meisten Leute verstehen unter Privatleben etwas, das ich mehr oder weniger kreatives Zeittotschlagen nenne. Man lebt nur eine kurze Zeit auf diesem Planeten, und das Letzte, was ich mit dieser Zeit tun will, ist sie zu vertreiben.

Natürlich heißt das nicht, dass ich mein Leben der Erwerbsarbeit unterstellt hätte. Ich arbeite, um zu leben und nicht umgekehrt. Aber das, was ich unter Spaß und Abschalten verstehe, halten die meisten Menschen für trockenes und konzentriertes Arbeiten. Jeder Jeck is anders!

Ich laufe immernoch mit erwartungsvoll staunenden Kinderaugen durch die Welt. 1000 tolle Sachen, die gibt es hier und da zu sehen. Freizeit, für mich, ist fragen, um sie zu verstehen. Es ist dabei fast völlig egal, worum es geht. Es gibt für mich nichts Schöneres, als etwas Neues verstanden zu haben. Ich werde auf dieser Site nach und nach einige Dinge, die vielleicht auch andere interessieren, darstellen.

Lebenseinstellung

Ich bin Naturwissenschaftler und Philosoph. Als Ersterer zieht es mich zum Objekt meiner Wissenschaft, in die Natur. Ich bedaure sehr, dass viele meiner Kollegen vergessen haben, dass die Natur nicht in Büchern und Apparaten zu finden ist, sondern dass man sich bestenfalls zu ihrer Erforschung deren Hilfe bedienen kann.

Als Philosoph erlaube ich mir, den geballten Matsch aus Vorurteilen und Babelscher Begriffsverwirrung, der den überwiegenden Teil dessen, was wir für richtig halten, ausmacht, zu hinterfragen. Als Kind waren Eltern und deren Bekannte von meinem objektiven Urteil über die Dinge begeistert. Heute weiss ich, dass es Objektivität schlicht nicht gibt.

Mit diesem Rüstzeug reflektiert man natürlich über sich selbst und sein Dasein in der Welt. Und eh man sich versieht, ist man auf dem glitschigen Parkett der Religion, Ideologie und Politik. Aber ich muss Sie leider enttäuschen, Ihre Schubladen müssen wohl leer bleiben. Sie werden fast jede meiner Aussagen irgendwo wiederfinden, was bei 7 Milliarden Menschen und 10.000 Jahren Geschichte auch nicht verwundert, aber den Prototypen meines Weltbildes werden Sie nicht finden. Wenn Sie mich mit den gewohnten Maßstäben messen, kommt nur Murks heraus!

Eine Einsicht, die z.B. den Taoismus und Buddhismus wesentlich beeinflusst hat, ist die Tatsache, dass man außer sich selbst nichtsInsbesondere nicht die Dinge oder die Anderen, was natürlich nicht heisst, dass die Dinge oder die Anderen unveränderlich wären. ändern kann. Das wertungsfreie Akzeptieren der Welt wie sie nunmal ist, heisst im Taoismus Überwindung der Dualität, und im Buddhismus ist es ein zentrales Element der Erleuchtung. Wenn es Objektivität schon schlichtweg nicht gibt, dann versuche ich zumindest mein Möglichstes, die Dualität zu überwinden.

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