Warum Physik?

Menschen erfinden Dinge, um sich das Leben zu erleichtern. Menschen sind von Natur aus faul. Mein Liebe zur Automatisierungstechnik rührt genau aus diesem Motiv. Was liegt also näher, als eine Naturwissenschaft zu lernen. Natürlich etwas für Faule; da bleibt nur Physik übrig.

Das schöne an Physik ist, dass man fast nichts lernen muss. Alles ergibt sich logisch aus wenigen Grundannahmen. Die Kunst ist eher, bereits gelernte Kategorien wieder zu verwerfen. Ob Sie nun einen Stein ins Wasser werfen, eine Trommel schlagen, Laser an einer Lochblende beugen, ... gleiche Symmetrie, gleiche Struktur der quantitativen Lösung. Qualitativ ist die Lösung ohnehin intuitiv. Physik ist die Kunst, das Triviale zu akzeptieren.

Die Geschichte zeigt, dass es alles andere als einfach ist, das Triviale zu akzeptieren. Wichtige Persönlichkeiten haben mit ihrem Leben dafür bezahlt. Und an der vordersten Front der physikalischen Forschung werden offensichtliche Widersprüche vehement ignoriert.

Aktuelle Forschung

Der hauptamtlichen Forschung bin ich zwar seit einigen Jahren ledig, aber das hindert mich nicht, sondern gibt mir eher die Muße, mich mit wesentlichen Fragen auseinanderzusetzen. Mein zentrales Gebiet, sowohl physikalisch als auch philosophisch, ist das Wesen der Zeit.

Die Physik enthält folgenden Widerspruch: Der Anspruch der Physik ist, die Bewegung der Dinge in der Zeit zu beschreiben, insbesondere gilt als Kriterium für die Annahme einer Theorie, ihre Fähigkeit Vorhersagen zu treffen. Auf der anderen Seite ist allerdings seit langem bewiesen, dass im Rahmen der heutigen physikalischen TheorienIm Rahmen der Quantenmechanik existiert kein Zeitoperator.
Die Forderung nach Zeitsymmetrie: CPT
die Zeit überhaupt nicht existiert. Dies zieht konsequenterweise Paradoxa nach sich. Etwa wächst die Entropie mit der Zeit, allerdings ist sie in allen abgeschlossenen SystemenAlso sowohl alle mikroskopischen Elementarvorgänge als auch das Universum als Ganzes! erhalten. Wenn angesichts solch fundamentaler Probleme ein gewisser Stephen Hawking vor 20 Jahren meinte, die Physik stände kurz vor dem Abschluss, dann steht er in guter Gesellschaft, z.B. mit Philipp von Jolly, der 1874 aus demselben Grund einem gewissen Max PlanckMax Planck entdeckte, dass sich gewisse Ungereimtheiten von selbst lösen, wenn man annimmt, dass man nicht beliebig kleine Portionen bilden kann, sondern dass es unteilbare Quanten gibt. Die gesamte zeitgenössische Physik ist eine Folge dieser Annahme und hat folglich nur wenig mit dem Weltbild vor Planck zu tun. davon abriet, sich mit Physik zu beschäftigen.

Absorption von Licht

In meiner Dissertation habe ich mich unter anderem mit der Absorption von Licht in direkten Halbleitern beschäftigt. Im Grunde habe ich einfach nur nachgewiesen, dass die bekannten Zusammenhänge elementarer Prozesse richtig sind. Im Effekt habe ich gezeigt, dass die Lehrbuchtheorie zur Absorption ungefähr so korrekt ist, wie das geozentrische Weltbild. Man kann damit Messungen beschreiben, aber die Parameter des Modells haben außerhalb des Modells keine Bedeutung. Außerdem gibt es Bereiche in denen das Modell einfach nur Unsinn produziert und nicht alles, was formal richtig möglich ist, erhält auch das Modell. Sollte Ihnen also jemand im Zusammenhang mit Exziton-Polaritonen etwas über Kramers-Kronig Relationen, Backbending der Dispersion, verbotene Bänder, Lorentz-Dämpfung, usw. erzählen wollen, vergessen Sie den Unsinn einfach, denn die hier verwendeten Näherungen hebeln die GrundfestenNeben der Kausalität vor allem auch die Entkopplung des Elektonensystems von den Ionenrümpfen in erster Näherung. der Festkörperphysik aus. Lesen Sie statt dessen bei HopfieldJ.J.Hopfield, Theory of the Contribution of Excitons to the complex dielectric constant of crystals, Phys.Rev. 112(1958), 1555. oder für die vollständige DarstellungLars Hanke: Transformation von Licht in Wärme in Kristallen, ISBN 3-8265-7269-6, Shaker, Aachen, 1999 bei mir nach.

Site Navigation

Home

Privates

Berufliches

Physikalisches

Philosophisches

Spirituelles

Gedankliches

Elektronisches

Informatisches

Interna