... oder sind diejenigen seelig, welche sind geistig arm. Hin und wieder stolpert man bei dem Versuch sich zu informieren über Aussagen, die man eigentlich ins Reich der Satire verweisen möchte. Allerdings findet sich sonst kein Anhaltspunkt dazu, dass es nicht der volle Ernst ist. Hierbei meine ich nicht die Äußerungen einzelner, wie das was sich auf dieser Site findet, sondern wohl vorbereitete Presseerklärungen und wissenschaftliche Veröffentlichungen. Fundstücke, bei denen man sich fragt, ob man nun Lachen oder Verzweifeln soll. Viel Spaß!
Wenn Bienenforscher nicht über Blümchen nachdenken, sondern sich an der Sozialpolitik versuchen kann dabei folgende Aussage herauskommen:
Dass moderne Insektengesellschaften per Sanktionen die Zahl egoistisch handelnder Mitglieder verringere, zeige, was beim Menschen nur schwer zu demonstrieren sei: Eine rigide Durchsetzung der Gesetze reduziere das unsoziale Verhalten Einzelner.
Man beachte: egoistisches Verhalten heißt in diesem Fall sich fortzupflanzen. Der ganze Artikel bei N-TV: Diktatur im Bienenstock.
Betrachtet man allerdings Staatsformen, die sich als sozialistisch bezeichnen, dann scheint das Gleichnis mit dem Bienenstock gar nicht so weit hergeholt. Wahrscheinlich hatte sich Marx bei der Diktatur des Proletariats nicht mit der Regierungsform, sondern einzig mit der Identifikation der Regierenden vergriffen.
